Neue Scholle Nachrichten 1/2026

Liebe Mitglieder, liebe Siedlerfreunde,
die diesjährige Jahreshauptversammlung liegt nun hinter uns.
Zunächst möchten wir uns für die rege Beteiligung bedanken.
Wir möchten es jedoch nicht versäumen, auch diejenigen zur Beteiligung aufzurufen, denen es nicht möglich war, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Wir hoffen, dass es Ihnen – insbesondere den Neumitgliedern – im kommenden Jahr möglich sein wird, die Jahreshauptversammlung zu besuchen. Versammlungen bieten stets eine gute Plattform, um die Siedlergemeinschaft und ihre Mitglieder kennenzulernen, das Leben hier zu verstehen und anzukommen.
In einigen Belangen verwaltet sich die Siedlergemeinschaft = Verein, dessen Mitglied Sie mit dem Erwerb einer Siedlerstelle sind, eigenständig.
Hier die wesentlichen Bereiche:

Die Abwasserleitungen:
Wasseranschlussleitungen und auch die Abwasserleitungen sind bis zur Hauptleitung durch jeden Siedler eigenständig errichtet worden. Die Hauptwasserleitungen sind ebenfalls durch die Siedlergemeinschaft errichtet worden. Folglich sind sie auch durch die Siedlergemeinschaft zu warten.
In der letzten Zeit ist es im Glimmerweg (Ost) zu häufigen Verstopfungen in der Zentralabwasserleitung gekommen, sodass Benjamin Lorch als Kanalwart einiges zu tun hatte.
Neben einer Schubkarre voll Sand wurden auch Feuchttücher aus der Zentralleitung geholt. Möglicher Weise waren diese mit ursächlich für die Verstopfung. Sie werden daher gebeten, die anliegende Information zu beachten.
Das Trinkwasser:
Das Trinkwasser wird zentral durch die Berliner Wasserbetriebe für die Siedlergemeinschaft insgesamt zur Verfügung gestellt. Dafür zahlt die Siedlergemeinschaft insgesamt bezogene Frisch- und Abwassergelder an die Wasserbetriebe. Diese werden je nach Verbrauch auf die einzelnen Siedlerstellen umgelegt.
Es ist daher wichtig, dass Sie
– für die Ablesebarkit Ihrer Wasseruhr Sorge tragen und
– die Wasseruhr bei Nichtablesebarkit eigenständig tauschen,
– den Tausch dem Wasserkassierer umgehend mitteilen,
– den aktuellen Stand der neuen Wasseruhr dem Wasserkassierer mitteilen,
– die alte Wasseruhr bis zur nächsten Ablesung aufbewahren.
– Ihrer Verpflichtung der Zählerstandsmitteilung pünktlich und nach Aufforderung dem Wasserkassierer (Elisabeth Pritzel, Sven Reinhold, Jürgen Ebel, Alexander Kain, Frank Roth) mitteilen, andernfalls erfolgt eine Schätzung (Ermittlung des Durchschnittsverbrauchs der letzten 3 Jahre zzgl. 20%),
– der Wassergeldzahlung regelmäßig und unaufgefordert nachkommen.
Wichtig zu wissen: Die meisten Häuser teilen sich eine Frischwasserleitung. Die Trennung erfolgt meist erst im Haus.
Beleuchtung auf den Wegen:
Damit wir hier auch im Dunkeln sicher zu unseren Häusern kommen, sorgen unsere Lampenwarte des Vereins (Michael Bauer und Michael Nagel) für funktionierende Beleuchtung auf den Siedlungswegen. In den letzten Jahren wurden sämtliche Leuchtmittel auf sparsame LED-Leuchten umgerüstet.

Verkehrszeichen und -spiegel werden und wurden durch Mitglieder unseres Vereins selbst angebracht und durch diese gewartet.

D as Siedlerheim:
Neben all den Aufgaben, die durch den Verein zu erledigen sind, zeichnete sich unserer Verein durch rauschende Feste im und am Siedlerheim aus. Fasching, Pfingstkonzert, Sommerfest, Jubiläumsfeste, Eisbeinessen, Feuerzangenbowle, Glühweinfest…
All diese Veranstaltungen brauchen ein „Vorher“ und „Nachher“ und ganz wichtig „Interesse“. Viele Jahre hat sich ein Festausschuss um all das gekümmert. Korona hat die Interessen offensichtlich verschoben; das Interesse wurde weniger, Feiern finden eher im privaten Rahmen statt. Der Gemeinschaftsgedanke schwindet mehr und mehr.
Dennoch wird das Siedlerheim gebraucht. Mindestens für unsere jährlich stattfindende Jahreshauptversammlung.
Außerdem ist es für Mitglieder möglich, das Siedlerheim für Feste und Familienveranstaltungen zu mieten. Ansprechpartner ist Jannine Kische. Bitte schauen Sie hierzu auf unsere Homepage www.siedlung-neue-scholle.de und verwenden Sie das dortige Kontaktformular.
Allerdings bedarf es für den in die Jahre gekommenen Innenbereich des Siedlerheims nun dringend einiger Kosmetik. Wie schon auf der Jahreshauptversammlung beworben, werden tatkräftige Mitglieder gesucht, die bereit sind, sich mit Ideen und/oder Tatkraft bei der Wandgestaltung, Reparatur der Tische, Neugestaltung des Tresens und was noch so einfällt, einzubringen.

Ein erstes Treffen ist am 13. April 2026
um 18 Uhr
im Siedlerheim geplant.
Es geht zunächst darum, Ideen zu sammeln und Möglichkeiten auszuloten. Gib Dir einen Ruck und sei dabei!
Auch der Außenbereich des Siedlerheims obliegt der Pflege durch die Gemeinschaft und wird durch Dennis Schulz organisiert und koordiniert.

Straßen und Wege:
Die Straßen und Wege gehören zwar dem Land Berlin, sind aber durch die Siedlergemeinschaft befestigt worden.
Jeder Siedler hat seinerzeit einen Anteil gezahlt, sodass wir die Wege haben, die Sie heute befahren (oft auch zu schnell!) oder begehen. Witterungseinflüsse sorgen auch hier für Korrosion, sodass ein regelmäßiges Verschließen der Defekte erforderlich ist. Dies wird im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit durch Dennis Schulz organisiert und koordiniert.
D ie Schranken (Glimmerweg (Ost, West), Feldspatweg), die einen belästigenden Durchgangsverkehr hindern, werden durch unsere Schrankenwarte Andreas Meißner und Olaf Kumpe für die Müllfahrzeuge regelmäßig geöffnet und wieder verschossen.
Defekte an den Schranken werden in aller Regel über den Vorstandsvorsitzenden Klaus Pritzel geklärt und behoben.
E insamkeit im Alter ist ein trauriger aber wichtiger Punkt auch bei uns. Um dem entgegen zu wirken, werden künftige Gratulationen zu runden Geburtstagen (zum Erreichen des 60., 65., 70., 75., 80. – dann jährlich) in Form eines „gemeinsamen Kaffeetrinkens“ im Siedlerheim veranstaltet. Das hat unsere Blumenbotin Ursula Schauer aus den vielen Gesprächen als Wunsch mitgenommen. Wir hoffen, dass es auch in Ihrem Interesse ist.
Wenn Sie dazu eingeladen werden wollen, teilen Sie uns bitte Ihren Namen und Ihr Geburtsdatum mit.
All diese Aufgaben werden durch den Vorstand des Vereins ehrenamtlich gelenkt. Ohne den Verein bzw. den Vorstand müssten all diese Aufgaben zentral durch die WoBeGe wahrgenommen werden. Dadurch wäre eine Kostensteigerung für erhöhte Verwaltungskosten nicht ausgeschlossen. Wir alle sollten daher ein Interesse am Fortbestand des Vereins haben. Das bedeutet, nicht nur Annehmlichkeiten zu nutzen, sondern auch Pflichten wahrzunehmen.
Das ermöglicht UNS ein kostengünstiges Wohnen am Rande der Stadt.
Wenn Sie Interesse an der Vorstandsarbeit haben, melden Sie sich bitte beim Vorstand.
W interdienst:
Die diesjährige Jahreshauptversammlung hat gezeigt, dass ein großes Interesse an einer einheitlichen Winterdienstregelung besteht.
Wir werden den Gedanken aufgreifen und trotz des Abstimmungsergebnisses weiter verfolgen.
Bis dahin gilt allerdings, dass Sie für die Beräumung der Straße vor Ihrem Grundstück selbst verantwortlich sind. Bitte schauen Sie auch auf unsere Homepage www.siedlung-neue-scholle.de.
Abschließend sei gesagt, dass die Meinung eines jeden einzelnen zu respektieren ist! Das gilt auch für Mindermeinungen. Beleidigungen sind kein Zeichen von Sachlichkeit oder Argumentationsstärke!
Bei der Kommentierung von Abstimmungsergebnissen ist daher stets ein respektvoller Umgangston zu wahren!
Wir trauern um unseren weiteren Ehrenvorsitzenden Hans-Jürgen Büch sowie weiterhin Jürgen Harrer und Max Sahnow, die uns leider für immer verlassen haben. Wir wünschen ihren Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit.
bitte schauen Sie auch regelmäßig auf unsere Homepage
Ihr Vorstand